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Tipps für Bewerber: Das perfekte Bewerbungsfoto

Wien (Culinarius) Anna sitzt an ihrem Schreibtisch. Der Laptop im minimalistischen Design ist hochgefahren und einsatzbereit. Bewerbung schreiben stellt für sie kein Problem dar. Übermütig haut sie in die Tasten. Kurz vor dem Abschicken bemerkt Anna, dass ihr noch eine wichtige Kleinigkeit fehlt. Jetzt heißt es Lächeln. Der Auslöser ihrer Handykamera macht Klick. Schnell transferiert sie das Foto auf ihren PC und fügt es in ihre Unterlagen ein. Ein paar Wochen später hat sie immer noch keine Antwort erhalten. Anna fühlt sich unsicher. Könnte das unprofessionelle Selfie als Bewerbungsfoto der Grund für Annas Misserfolg gewesen sein?

Voraussetzungen eines perfekten Bewerbungsfotos

Im Bereich der Gastronomie können wir Ihnen einige Tipps geben, was Sie unbedingt beachten sollten, wenn Sie sich als Kellner, Barkeeper, Koch oder Sonstiges bewerben wollen. Da Sie täglich in Kontakt mit Kunden und Lebensmitteln kommen werden, sollten Sie besonders auf Hygiene und ein gepflegtes Äußeres wert legen und diese Eigenschaften bestmöglich im Bewerbungsfoto hervorheben. Somit sind Sie immer auf der sicheren Seite, wenn ihr Gesicht frisch rasiert, alle Piercings entfernt, keine Tätowierungen sichtbar, die Haare gepflegt in einem Zopf zusammengebunden und der Schmuck möglichst dezent gewählt wurde. Da wir natürlich alle nur Menschen sind, kann das Foto beim Personalchef unbewusst zu einer positiven Entscheidung beitragen.

Ein professionelles Bewerbungsfoto hat mehrere Vorteile

Auch wenn es natürlich mit einem finanziellen Aufwand verbunden ist, so ist ein Foto von einem professionellen Fotografen zu bevorzugen. Das selbst fotografierte Bewerbungsportrait ist meist ein absoluter Glücksshot. Außerdem brauchen Sie beim Profi weder einen Gedanken um den richtigen Hintergrund, noch um die richtige Position des Kopfes verschwenden. Einfach lächeln und direkt in die Kamera blicken. Heutzutage ist es üblich eine digitale Version ihrer Fotos zu erhalten, bei welchen Sie dann im Endeffekt entscheiden, ob Sie lieber eine Farb- oder eine Schwarzweißaufnahme in die digitalen Bewerbungsunterlagen einfügen. Das Praktische hierbei ist außerdem, dass das professionelle Foto bereits das richtige Format und die richtige Größe hat. Weiterhin bearbeitet der Fotograf das Bild nicht bis zur Unkenntlichkeit und kann durch sein ästhetisches Auge einschätzen, wie Sie am Besten zur Geltung kommen. Sollten Sie die Preise trotzdem abschrecken, so können Sie ihr selbst gemachtes Bewerbungsfoto meist für einen geringen Preis beim Profi nachbearbeiten lassen. Fragen Sie auch nach speziellen Rabatten oder Aktionen. Für Schüler und Studenten gibt es in den meisten Fällen Rabatte.

Welches Outfit soll ich für das Bewerbungsfoto auswählen?

Diese Frage stellen sich wahrscheinlich viele Bewerber. Bei der Auswahl der Kleidung kommt es immer darauf an, wie sich branchentypisch gekleidet wird. Ein Serviceleiter kleidet sich anders als ein Koch. Sinnvoll ist es daher, die Meinung einer zweiten Person einzuholen, entweder eines engen Freundes oder der Familie. Auch hier kann es von Vorteil sein, das Bewerbungsfoto in einem Fotostudio machen zu lassen. Hier ist es oftmals möglich mehrere Outfits mitzubringen und auszuprobieren.

Absolutes No Go

Auf keinen Fall sollte Ihr Bewerbungsfoto aus dem Selbstbedienungsautomaten kommen. Auch Fotoausschnitte aus Urlaubs- oder Familienfotos oder gar Ausweisfotos dürfen auf keinen Fall in Ihren Bewerbungsunterlagen landen. Sie wirken unqualifiziert und werfen kein gutes Licht auf Sie. Bevor es soweit kommt, sollte lieber überlegt werden, ob gar kein Foto eine sinnvolle Alternative darstellt.

Fotocredit: iStock LightFieldStudio